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10.12.2011

Viktors Fußball Liste - die etwas andere Gründungsgeschichte

Viktor bei der Weihnachtsfeier 2011

Viktor, die Giraffe lebte um 1900 in den Trier-Süder Bergen, dort, wo heute Textil- und Lebensmitteldicounter angesiedelt sind. Weil sie aus Langeweile ständig ihrer Familie auf die Nerven ging, schenkten ihr ihre Onkel, Niko und Klaus, einen runden Lederball. Mit diesem könne man das in England immer populärer werdende Football (Soccer) spielen. Zugleich erlöste der Ball auch die Verwandtschaft, weil Viktor nur noch Augen für den Ball hatte.

Nach einigen Tagen voller Begeisterung bemerkte Viktor aber, dass ihm die Geselligkeit der Familie fehlte. So ging er zurück zum Onkel Klaus, er solle mitspielen. Der dachte sich eine List aus. Viktor solle sich ein Team aus 11 Spielern zusammen suchen, um gegen ein anderes neues städtische Team antreten zu können. Also machte sich Viktor auf den Weg.

Nach einigen Tagen wilden Umherirrens in den Bergen entdeckte er ein helles Licht. Voller Neugier rannte er direkt darauf zu. Als er ankam, brüllte ihn ein großer Bär grundlos an: „Zieh deinen Fuß nicht weg!!“, schrie der Bär. „Hallo, ich bin Viktor und das ist mein Ball“, entgegnete Viktor, „möchtest du in mein Team?“ „Ja,“ brüllte der Bär nicht weniger laut „aber wenn wir zusammen spielen, will ich den Ball halten,“ schrie er weiter. Also übergab Viktor den Ball seinem neuen Freund dem Bären Benedikt.
Zu zweit gingen sie fortan weiter. Nach einigen Wochen erreichten sie das Land, in dem die Riesen wohnten. Da sie auf der Straße niemanden fanden, schauten sie durch ein Fenster. Es musste eine Schiff-Schule sein, denn an der Tafel erklärte ein alter Kapitän etwas seinen Schülern. Die Riesenschüler selbst hatten etwas von einer Piratencrew. Einer schien Holzbeine zu haben, ein anderer hatte ganz lange Haare, während wiederum einer gar keine mehr zu haben schien. Ein kleiner Dicker schien einen Papagei auf der Schulter zu haben, aber bei genauen hinsehen erkannten sie, dass es sich bei dem Papagei nur um einen noch kleineren und dünneren Menschen handelte, der überall bemalt war. „Hallo! Ich bin der Viktor und das ist mein Ball und das ist Benedikt, der ihn hält. Möchtet ihr mitkommen und Fußball spielen?“ Fortan gehörten der alte Kapitän Daniel, Holzbein Michael, Mähne Alexander, Glatze Christian, der kleine Pascal und „Papagei“ Walter zum Team.
Als kleiner Tross zogen sie weiter. 

Es folgte eine schier nicht enden wollende Zeit ohne auch nur eine Menschenseele. Sie mussten schon fast auf einen anderen Planeten sein. Alles war orange und hatte einen Gürtel wie beim Planeten Saturn. Hier trafen sie einen Elektrovertreter, der sofort einige Angebote unterbreitete. Die Piratencrew wehrte aber alle Angebote ab, während Benedikt den Ball hielt. „Hallo ich bin V....!“ „Hallo! Ich bin der Palm“ unterbrach der Neue unseren Viktor und weil er immer weiter redete, entschied man sich irgendwann einfach weiterzugehen. Da der Palm ihnen einfach folgte, gehörte er nun auch zur Crew.
Als nächstes trafen sie auf einer großen Familienparty ein. Die dortige Familie war groß und hatte selbst ein eigenes Fußballteam, das gegen Viktors‘ Fußballer antreten wollte. Da Viktors Team noch nicht vollständig war, lieh man sich einen Spieler. „Hallo, ich bin Viktor und das ist mein Ball und den hält Benedikt. Die Piraten verteidigen Benne und der Palm kommt vom Saturn“. „Ich bin der Micha und unser Gegner, die Pri…., sind ein starkes Team“. 
Da Viktors Team trotz der Leihgabe noch nicht vollständig war, suchte man im Nachbarort Olewig nach Verstärkung. Tatsächlich konnte man dort 2 hochtalentierte Jungen dazu überreden, mit dem Team fortzuziehen. „Hallo, ich bin Viktor und das ist mein Ball.“ „Ich bin der Palm vom Saturn, Benne hält den Ball, die Piraten.....“ „Ach ist schon gut. Wir kommen auch so mit. Der Guth hat eh keine Chance bei FIFA 12, deshalb ist mir langweilig“ entgegnete der Olewiger Alfred. 

Also gingen sie zurück zu den Pri…s und kassierten eine mächtige Pleite. Dennoch konnte man diesem Spiel etwas Positives abgewinnen, denn Micha gefiel Viktors Mannschaft so gut dass er sich dauerhaft bei ihr anschloss. 
„Ich weiß was euch fehlt“, sagte ein kleines Mädchen plötzlich aus dem Hintergrund. Ihr braucht einen Manager, der euch noch Spieler beschafft. Ich bin Emma und helfe euch bei allem.“ „Hallo ich....“ „Das ist Viktor, ihm ist der Ball, den Benne hält, ich bin der Palm und gehöre dazu.“
Ab jetzt lief die Spielersuche wie am Schnürchen. Emma kümmerte sich um alles. So brachte sie den heißblütigen Toni, den Ninja Dominik und den alten Scharfschützen Andreas ins Team. Auch Glatzen-Pirat Christian steuerte mit „Gurkenglas“ Roy noch einen wichtigen Spieler bei. 

Nachdem der Pirat Pascal auch noch seinen Cousin mit ins Team brachte, war man fast vollständig. „Ich bin der Palm. Wir haben mit Benne jemanden, der Viktors Ball hält, die Piraten verteidigen, den Olewigern ist langweilig und der Micha kommt aus einer großen Familie. Der Heißblütige, der Ninja und der Alte gehören genauso zum Team wie Emma unsere Managerin.“ „Ich bin der Cousin, ich mache mit, aber gehört zu einer Mannschaft nicht noch ein Trainerteam?“ 
Daran hatte Viktor noch gar nicht gedacht. Also beauftragte er Emma ein Trainerteam zu suchen. Zum Casting kamen ein LKW-Fahrer, ein alter Platzwart mit seinem Sohn, ein roter Blitz und ein sehr braun gebräunter Tar-förster. „Hallo, ich bin der Viktor. Wir suchen einen Fußballfachmann“. Der LKW-Fahrer wurde wütend und ging. „Ich würde gerne ganz schnell laufen“, sagte der rote Blitz. „Dann „kick“ doch mal den Ball statt als Trainer zu arbeiten“, entgegnete Emma. So wurde auch der rote Blitz Philipp Teil des Teams. Als auch die anderen 3 Kandidaten absagten, wurde Emma unruhig und nervös. Sie brauchte Schokolade und kaufte sich ein Überraschung-Ei. Als sie es öffnete,  stolzierte ein kleiner Trainer heraus. 

Der kleine dicke Mann war sichtlich erleichtert endlich aus dem Ei zu kommen und bot Emma drei Wünsche an, die ihr von ihm erfüllt würden, er sei schliesslich ein Ü-Ei-Geenie. „Was bist du?“ fragte Emma. „Ein Ü-Ei-Geenie?“ Davon hab ich ja noch nie gehört.“ „So ist es aber und du hast jetzt 3 Wünsche frei“ „Beweise erstmal, dass du zaubern kannst sagte Michael P. So fing der Paddi an, die wundersamsten Tricks zu zeigen, die jemals gesehen wurden.... „Das war euer erster Wunsch“ kicherte der kleine Paddi. Beeindruckt von der Darbietung schrie Emma heraus: „ich will mehr Spieler und so.“ Schwupp die wupp stand dort eine kleine Gruppe neuer Spieler und weil „und so“ nicht definiert, war gab es obendrauf noch einen Schiedsrichter. „HAHA, der Schiedsrichter Patrick darf euch aber nicht pfeifen, der Spieler Dominik hat schon einen Vertrag bei Schalke null vier, der Stang ist nur auf der Leinwand zu sehen und der Giloy kann oft nicht spielen weil er ein Kind hat.“ lachte Paddi. “wenn ein Geenie einen Wunsch erfüllt gibt’s immer einen Haken, merkt euch das.“ „Dann wünsch ich mir, dass du mit uns mitkommst und uns trainierst? Welchen Haken hat das dann?“ „Das seht ihr dann im Training“ grinste Paddi der dennoch glücklich war eine neue Heimat gefunden zu haben.
Da man sich nun gerüstet fühlte, entschloss man sich nach Hause in die Trierer Berge zu gehen. Aber schon an der nächsten Kreuzung verlor Viktor den Überblick und auch der neue Trainer wusste nicht, welchen Weg sie nehmen sollten. 

Zu ihrem Glück befand sich fast neben der Kreuzung eine Touristeninformationsstelle. „Hallo, ich bin Viktor, das ist mein Ball und den hält Benne...“ „Ich bin der Palm“. „Oh man,..., also wir suchen den Weg nach Trier, wir sind ein Fußballteam“, sagte Viktor. „Cool, ein Fußballteam, ich bin Trainer, darf ich mitmachen?“ „Wir haben zwar schon einen, aber zwei sind noch besser“. „Super, dann komm ich mit und zeige euch den Weg. Ich muss nur noch meinen Vater Bescheid sagen“. 
Also gingen sie zum Vadder: „Vadder, ich bin weg!“ „Warte! Ich komme mit, dann habt ihr euren ersten Fan.“ Also packten die zwei ihre Taschen und zogen mit Viktor und seinem Team los. Sebastian und sein Vater verstanden sich auf Anhieb prima mit den Jungs und Emma. So schlenderte die Truppe fröhlich quasselnd voran bis sie aus der Ferne eine Stimme vernahmen. Erst sehr undeutlich, aber definitiv immer lauter werdend. Vadder wurde plötzlich kreideweiß und auch Sebastian ahnte, was da hinten auf sie zu kam. „ Schnell ins Gebüsch vielleicht hat sie uns noch nicht gesehen…“ sagte Vadder H.-P. „ Was denn wie denn wer denn?“ fragte Viktor, während sich alle ins Gebüsch schmissen. „Pssssssst“ machte Sebastian und versuchte zu erahnen, wo der Verfolger geblieben ist. Eine Zeit lang war es jetzt mucks mäuschen still, bis plötzlich: „Hallo ich bin der Palm vom Saturn.“ „Oooooh Palm ….“ sagte Viktor und kam mit den anderen aus seinem Versteck. Die Verfolgerin, eine kleine rüstige Frau, hielt ihren Besen wie eine Waffe in Richtung der Mannschaft. „Ich bin die Mudda Lissy, wer seid ihr? Und vor allem wo ist mein Mann H.-P. und mein Sohn Sebastian?“ „Sebastian?“ alle schauten sich um und entdeckten, dass beide immer noch in ihrem Versteck gelegen hatten. „Oh Mama ich will mit den Jungs mitziehen, die haben ein eigenes Fußballteam“, sagte Sebastian beschämt als er sein Versteck verließ. „Und du Vadder, was machst du mit den ganzen Kindern hier?“ sagte Lissy und drohte mit dem Besen in Richtung Gebüsch. „Jaja ist ja schon gut, ich wollte mit, um die Gegner zu provozieren und ein bisschen Spaß zu haben. Bei den Nachbarn darf ich ja nix mehr sagen.“ Raunzte H.-P. als auch er sein Versteck verließ. „Verstehe ich das richtig: Ihr schleicht euch aus dem Haus, lasst mich weiter im Garten alles saubermachen und sagt noch nicht einmal Bescheid, dass ihr weggeht?“  Man merkte wie die Wut Lissys in große Enttäuschung umschlug. „Wenn du das so sagst klingt das …“ stammelte Vadder. „Wollen Sie nicht mitgehen, wir machen auch genug Dreck, den sie reinigen können,“ versuchte Viktor die Situation zu retten. „ Gerne aber ab jetzt bin ich nicht mehr Sie sondern nur noch Lissy!“

Froh darüber endlich die Situation für mehr oder weniger alle Seiten gütlich gelöst zu haben, schritten alle entschlossen in Richtung Trierer Berge. Auf dem Weg begegneten sie einer Kaufmannsfamilie, die neben allerlei Knabbereien und Würstchen auch Fanartikel anbot. Sämtliche Mannschaftsmitglieder stürzten sich sofort auf Schals, Fahnen und Spruchbanner. „Da steht ja gar nichts drauf!“ bemerkte der alte Scharfschütze Andy als erster. Kaufmann Uth wurde rot und stotterte: „ Die Bayern konnten mit unseren blauen Schals und Fahnen nichts anfangen und kündigten die Zusammenarbeit.“ „ Das ist doch nicht schlimm, komm mit uns und du kannst bei uns den Verkauf leiten.“ sagte Viktor stolz über seine Idee. Auch den Uths merkte man an, dass sie froh waren der Mannschaft helfen zu können und sie zogen allesamt weiter.
Eines Tages kam Emma auf Viktor zu und bemerkte folgendes: „Viktor, ich habe mir schon länger überlegt ob wir nicht einheitliche Kleidung haben sollten damit jeder erkennt: Hier kommt unser Team? Die Uths führen leider nur Schals….“ Quiiiiiiitsch……. KABUMMM. Wurden sie quasi vom Schicksal unterbrochen. Ein riesiger LKW „bewegte was“ auf der Strasse und steckte nach kurzer Verfolgung einer zierlichen Person im Graben fest. Alle liefen hin um zu helfen. „Was ist passiert?“ fragte Viktor den aus dem LKW steigenden Fahrer Brand. „Ach vor mir war zum dritten Mal jetzt so ne komische Schiedsrichterin, die immer mit der Fahne gewunken hat. Die wollte ich eigentlich erschrecken und bin dabei selber am Baum hängen geblieben.“ „Bist du verletzt?“ fragte der Trainer erst die immer noch am Boden liegende Schiedsrichterin Laura und dann auch den Brand. Da beide wohlauf zu sein schienen und sich dann auch noch miteinander aussöhnten, ob der Dinge die da waren, konzentrierte man sich darauf den LKW zu bergen. „Hier sind ja Trikots vom LKW gefallen“, bemerkte der Olewiger Guth. „Die könnt ihr haben, die sind jetzt eh nichts mehr wert“, sagte der Brand. So kleideten sich alle mit neuen Trikots ein. Zum Dank lud man den Brand und auch die Schiedsrichterin ein, sich der Mannschaft anzuschließen, was dann auch geschah.

Der Trainer trainierte die Mannschaft, die Uths sorgten für die Verpflegung, die Lissy machte alles sauber, während ihr Mann alle entgegenkommenden Personen informierte, dass hier das beste Team der Welt unterwegs war. Emma schaffte es immer wieder, unzufriedene Personen aus den Ortschaften die sie passierten, für Viktors Team anzuwerben. So kamen aus einem Ort die Tänzer Tim und Thierry zum Verein, aus einer Fangruppe eines anderen Vereins schlossen sich die geselligen 4, Max, Jones, Paddy und der Zieni an. Der heißblütige Toni und die mächtig großen David und Michael konnte man ebenfalls davon überzeugen, mitzukommen. Auf der Autobahn „A1“ entdeckte Emma die Polizisten Benni und Ralph sowie den Kartenverkäufer Alexei und seinen Freund Dokan. Aber auch die Piratenbande, allen voran Mähne Alexander, konnte immer wieder neue Leute von Viktors Team überzeugen. Nach einer Zeit hatte man genug Leute zusammen um hin und wieder ein kleines Trainingsspiel innerhalb der Mannschaft zu unternehmen.
Nach einem solchen Trainingsspiel feierte man üblicherweise bis in die Morgenstunden. 

Eines Tages, nach einer wiedermal durchzechten Nacht, wachten die beiden Studenten Ben und Daniel, die von Mähne Alexander zum Team gebracht wurden, in einer dunklen Spillunke auf. 
„Alter, ihr könnt feiern“, sagte eine rauchige Stimme und sie erkannten schemenartige Umrisse von mindestens vier Personen die immer noch ein Bier in der Hand zu haben schienen. „Wo habt ihr denn das gelernt?“ fragte die Stimme weiter. Der gesellige Zieni, einer der vier Umrisse, antwortete: „Wir sind Mitglieder eines Fußballteams und zwar das von Viktor.“ Die vier Umrisse waren Zieni, der Barmann Willy, der Dartspieler Jan und ein weiterer Gast namens Dennis. Ben und Daniel erholten sich langsam aus ihrem Koma. „Ah die zwei Herren  leben wieder. Wollt ihr einen Konter-Jägermeister?“ fragte Willy. „der geht auf die Kasse.“ Nachdem die zwei dankend angenommen hatten machten sie sich mit Zieni auf den Weg zur Mannschaft. Überraschenderweise kamen der Barmann Willy, Dartspieler Jan und Gast Dennis einfach mit. Willy brachte sogar die Kasse aus seiner Kneipe mit und verwaltete in Zukunft alle Einnahmen und Ausgaben von Viktors Jungs.

Angekommen bei der Truppe stellte man fest dass man wohl im Suff eine falsche Abbiegung genommen hatte, denn man befand sich wieder im Ort Olewig. Eine herzliche Begrüßung fiel aus, denn man hatte bei der letzten Begegnung zwei Spieler des Ortes an Viktors Team verloren und auch dieses Mal, wanderten beim Verlassen der Ortschaft die beiden Fabians, der Seb und die Wade Olli mit Viktors Jungs in Richtung Trier.
Man verließ Olewig, bemerkte jedoch kurz vor der Ortsgrenze ein lautes Stöhnen und Weinen. Schnell lief man zu der Stelle an der man einen Schwerverletzten vermutete. Es lag ein Junge auf dem Boden und krümmte sich vor Schmerzen. Da von Außen nichts zu sehen war forderte der Trainer ihn auf: „Steh auf! Du hast nix!“. Kaum war dieser Satz gesprochen, stand der junge Mann auch schon, hielt aber dennoch vor Schmerzen sein Bein. Die Piraten versorgten ihn und trugen ihn ein Stück mit auf ihren Schultern. „Darf ich mit euch nach Trier kommen?“ fragte der Junge Alex. „ In meiner Heimat wollte sich niemand mehr um mich kümmern.“ „ Klar“ antwortete Viktor, stolz über die beachtliche Größe seiner Gefolgschaft. 
„Langsam sollten wir eine Liste machen, wer alles zu uns gehört“, prahlte Viktor seinen Leuten gegenüber. Eine tolle Idee fanden alle und trugen sich sofort auf der von Emma verfassten „Viktors Fußball Liste“ oder kurz VFL ein. „Wenn wir eine solche Liste machen würde ich gerne noch 3 Leute fragen ob sie mitmachen“, warf der Trainer ein. „ Mein Vater und sein Freund Torsten sind von Beruf her Hauptverantwortliche. Sie könnten mit Emma zusammenarbeiten und alles organisieren. Und meine Tante Heidi, könnte unsere dreckigen Trikots waschen.“ Das war eine super Idee, denn mit Hans-Werner und Torsten kam noch einmal ein ganz frischer Wind in das neu gegründete Team.

Endlich war man auch in Triers Bergen angekommen und man stellte fest, dass der Hof von Viktors Familie, auf dem er früher alleine so wunderbar gespielt hatte, viel zu klein für so eine große Mannschaft inklusive Anhang war. Nun konnten Hans-Werner und Torsten ihr Geschick unter Beweis stellen und einen Platz finden, der groß genug für den VfL, wie man sich fortan nannte, war. Im Jahre 1912 war es dann endlich soweit. Die Stadt hatte auf dem Gelände einer alten Müllkippe ein Stadion gebaut, auf dem die Jungs vom VfL zukünftig gegen andere Teams spielen konnten und auch ihr Training abhielten. 
Als Viktor sah, was er erreicht hatte, nur mit einer Idee und einem kleinen Fußball, erfüllte ihn dies mit Stolz. Er fühlte sich in seinem Team geborgen und beschützt. Der Sportplatz wurde für ihn in der Zukunft mehr Heimat als er je besessen hatte.

Autor und Erzähler an der Weihnachtsfeier: Paddi Deutschen

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